Wie fühlt sich der Alltag für Menschen mit Beeinträchtigung(en) an?
Am 16. Juli 2025 schlüpften die Schüler:innen der Klasse 3BFP2 im Rahmen des Unterrichts von Frau Roth in die Rolle von Menschen mit Beeinträchtigungen. Ausgestattet mit Simulationshilfen wie Augenmasken, zugeklebten Mündern, Ohrstöpseln und Rollstühlen erlebten sie, wie sich alltägliche Situationen aus einer anderen Perspektive anfühlen.
Gemeinsam machten sich die Schüler:innen auf den Weg zur Eisdiele. Schnell wurde deutlich: Ein Weg, den man schon hunderte Male zurückgelegt hat, wird mit einer Beeinträchtigung zur Hürde. Bordsteine, enge Wege und die Abhängigkeit von der Hilfe anderer wurden zu realen Problemen.
An der Eisdiele angekommen, folgte der nächste Schock: Es gab weder eine barrierefreie Toilette noch war es allen möglich, selbstständig eine Bestellung aufzugeben oder das Eis entgegenzunehmen.
Schnell wird klar: Menschen sind nicht behindert – sie werden durch einstellungs- und umweltbedingte Barrieren behindert.
Ein Perspektivwechsel der zeigt, wie erlebnisorientierte Pädagogik zu mehr Empathie und Umsicht führen kann.








